E-MobilitätE-Mobilität – Ladestationen werden Pflicht in Mietobjekten und zukünftigen Bauprojekten | DIGITROL - E-Mobilität & Smart Home

22. November 2022by Torsten Urbanek

ELEKTROMOBILITÄT IN DER WOHNUNGSWIRTSCHAFT: DIESE NEUEN GESETZE MÜSSEN BAUTRÄGER, VERMIETER:INNEN UND HAUSVERWALTUNGEN BEACHTEN.

Für Fahrer:innen von Elektrofahrzeugen ist es nicht nur sehr komfortabel zu Hause zu laden, der Strom ist in der Regel auf dem eigenen Stellplatz auch am günstigsten. Auch in Deutschland wird nun per Gesetz dafür gesorgt, dass es für Bewohner:innen von Mehrfamilienhäusern einfacher wird diese Art des Ladens zu nutzen. Außerdem wird die Ladeinfrastruktur der Zukunft bereits aktuell in Neubau-Projekten vorgeschrieben. Mit diesem Artikel geben wir einen Überblick über die Neuerungen und geben konkrete Hinweise, wie Eigentümer:innen, Vermieter:innen oder Hausverwaltungen mit Anfragen umgehen können.

Ladeinfrastruktur wird zur Pflicht in Wohnimmobilien – Gebäude-Elektromobilitätsinfrastrukturgesetz (GEIG)

Mit dem Gebäude-Elektromobilitätsinfrastrukturgesetz (GEIG) folgt die Bundesregierung den geltenden Gebäuderichtlinien der EU. In neu errichteten Wohngebäuden, die mehr als fünf Stellplätze haben, müssen nun mindestens Leerrohre für die Verkabelung von Ladestationen an jedem Stellplatz vorbereitet werden. So wird der Weg dafür geebnet, dass die spätere Installation von Ladestationen in Gebäuden kostengünstiger umgesetzt werden kann. Diese Neuerung betrifft vor allem Bauträger, die Ihre Konzepte dahingehend anpassen müssen.

Außerdem gilt diese Regelung, wenn ein Wohngebäude mit mehr als zehn Stellplätzen im größeren Stil saniert wird und dabei die Stellplätze oder die Elektroinstallation des Hauses modernisiert werden. Hier werden Vermieter:innen und Hausverwaltungen angesprochen, die solche Maßnahmen planen oder koordinieren.

Möglich sind Quartierslösungen, wobei räumlich im Zusammenhang stehende Gebäude die Anforderungen gemeinsam erfüllen können. So können beispielsweise von Bewohner:innen aus verschiedenen Objekten genutzte Tiefgaragen die Vorgaben des Gesetzes erfüllen

Seit dem 10. März 2021 muss das Gesetz eingehalten werden, wobei das Datum des Bauantrags oder der Bauanzeige ausschlaggebend ist.

Achtung! Es drohen Bußgelder von bis zu €10.000, wenn die Vorschriften des GEIGs nicht erfüllt werden. Für diese Summe können die Maßnahmen zur Vorbereitung von Ladeinfrastruktur in einer typischen Immobilie realisiert werden.

DIGITROL Tipp zum GEIG:

  • Nutzen Sie diese Anforderung zu Ihrem Vorteil und steigern Sie den Wert Ihrer Immobilie oder Ihrem Bauvorhaben, indem Sie Ladestationen vorbereiten.
  • Sparen Sie bei der Installation von Ladestationen in Ihrem Wohngebäude durch die Installation einer E-Mobilität-Vorbereitung  bereits in der frühen Bauphase.
  • Setzen Sie sich von vergleichbaren Wohn-Angeboten in der Region ab und nutzen Sie den Vorteil der E-Mobilität im Verkauf bzw. in der Vermietung

 

Laden zu Hause wird einfacher für Eigentümer:innen & Mieter:innen  – Modernisierung des Wohnungseigentumsgesetzes (WEModG)

Die Überarbeitung des WEG war aus vielerlei Hinsicht notwendig und umfasst nun auch Änderungen zum Einbau einer privaten Ladestation in Mehrfamilienhäusern. Diese Maßnahme kann nun in einem vereinfachten Verfahren beschlossen werden, indem eine einfache Mehrheit ausreichend ist. Die Kosten für die bauliche Veränderung tragen die Eigentümer:innen selbst. Außerdem können einzelne Eigentümer:innen eine Versammlung der Wohnungseigentümer:innen einberufen anstatt beispielsweise auf die Einladung von der Hausverwaltung warten zu müssen.

Weitere Profiteure von der WEG-Reform sind Mieter:innen einer Wohnung in einem Mehrparteienhaus. Sie haben fortan einen Anspruch auf die Installation einer eigenen Wallbox für das Laden des Elektroautos. Die Zustimmung des Vermieters ist trotzdem notwendig, dieser kann sich aber nur in Ausnahmefällen und bei triftigen Gründen weigern.  Mithilfe der neuen Gesetzgebung haben Mieter:innen nun die Möglichkeit sich gerichtlich gegen die Absage von Vermieter:Innen zu wehren.

Typischerweise teilen sich die Kosten für die Lademöglichkeit in Elektro-Installation und Wallbox auf. In den meisten Fällen ist dabei unklar, ob Vermieter:innen oder Mieter:innen diese Kosten tragen oder wie die Kosten zwischen den Parteien aufgeteilt werden können. Wir von DIGITROL mit unseren Lösungsansätzen genau diese Herausforderung, indem wir den Kauf der Wallbox nicht mehr zur Bedingung für sorgenfreies laden machen. Vermieter:innen tragen mit uns lediglich die einmaligen Kosten für eine Grundinstallation, während Mieter:innen durch unsere Wallbox-Miete flexibel laden können und für die Kosten der Wallboxnutzung, des Stromverbrauchs und Services von DIGITROL aufkommen.

Achtung! Vermeiden Sie Insellösungen für einzelne Parteien im Haus. Der Hausanschluss an das Stromnetz ist meist bereits mit wenigen individuell betriebenen Ladestationen überlastet. Es ist ratsam, dass eine technische Lösung für alle Stellplätze genutzt oder zumindest vorbereitet wird, sodass in Zukunft möglichst viele E-Fahrzeuge laden können.

DIGITROL Tipp zum WEModG:

  • Greifen Sie für die Installation von Ladestationen auf einen Elektro-Fachbetrieb in Ihrer Region zurück, der bereits einschlägige Erfahrungen in diesem Bereich hat.
  • Nehmen Sie als Mieter:in die Gesetzesänderung zum Anlass, um (wiederholt) das Gespräch mit Ihrem Vermieter aufzunehmen und für eine Ladelösung zu werben
  • Nutzen Sie als Eigentümer:in die Gelegenheit, um möglichst viele Parteien im Haus für die Installation von Ladeinfrastruktur zu sensibilisieren. Nur so kann ein wirtschaftliches und technisches Optimum erreicht werden.

 

Mit den Lösungsansätzen von DIGITROL bereiten wir für Sie alle Stellplätze Ihrer Immobilie für Ladepunkte vor, um so für die Zukunft der E-Mobilität gerüstet zu sein. Starten Sie jetzt und nutzen Sie die Möglichkeit eines unverbindlichen Beratungsgespräches mit unseren Experten. Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme…

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